Pressemitteilung vom 16.08.2002

Die Verkehrslandeplatz Chemnitz/Jahnsdorf GmbH hatte zu Beginn dieses Jahres erfolgreich Eilanträge gegen den beabsichtigten Ausbau vor Gericht abwehren können. Offen war eine Entscheidung im Hauptsachverfahren am Verwaltungsgericht Chemnitz. Aufgrund der Aktivitäten des Gerichtes konnte man aber annehmen, dass diese nunmehr in naher Zukunft erfolgen soll.

Der die Kläger vertretende Rechtsanwalt hat nunmehr mit Schreiben vom 9. August 2002 an das Verwaltungsgericht erklärt (eine Kopie ging heute vom Verwaltungsgericht bei mir ein), dass die Bürgerinitiative sich entschieden hat, nicht mehr die Aufhebung der luftrechtlichen Entscheidung anzustreben, sondern die Klage in eine Beschränkung der Genehmigung umwandeln will. Ein entsprechender Antrag wird nach Abstimmung mit den ebenfalls noch klagenden Gemeinden Neukirchen (aufgrund Klage von Adorf) und Jahnsdorf (aufgrund Klage von Leukersdorf) in Kürze erfolgen.

Da weitere Angaben dem Schreiben des Rechtsanwaltes nicht zu entnehmen sind, ist eine Wertung schwierig. Es ist aber zu erkennen, dass die Kläger aufgrund der im lfd. Jahr ergangenen Gerichtsentscheidungen einschätzen, keine erfolgreiche Klage betreiben zu können.