Pressemitteilung vom 27.03.2001

Beim Verwaltungsgericht Chemnitz ist am 20. März von drei Parteien gemeinschaftlich eine Klage gegen den Freistaat Sachsen eingereicht worden. Die Klage verfolgt das Ziel, dass der Freistaat Sachsen, vertreten durch das Luftverkehrsamt verpflichtet wird, dem Verkehrs-landeplatz den beabsichtigten Baubeginn zu verwehren.

In der Klageschrift wird aus Sicht der Verkehrslandeplatz Chemnitz/Jahnsdorf GmbH inhaltlich nichts Neues vorgetragen. Mit dieser Klageeinreichung wird wiederum versucht, die Entwicklung des Verkehrslandeplatzes zu stoppen. Die Verkehrslandeplatz Chemnitz/Jahnsdorf GmbH geht davon aus, dass die im Planungsverfahren vorgelegten Unterlagen und Gutachten einer gerichtlichen Überprüfung standhalten. Deswegen besteht auch die Zuversicht, dass das Gericht eine für die GmbH günstige Entscheidung treffen wird.

Ärgerlich ist in jedem Fall, dass momentan nicht einschätzbar ist, ob und welcher Zeitverzug durch diese Klage entsteht. Seitens der Verkehrslandeplatz Chemnitz/Jahnsdorf GmbH wird eine zügige gerichtliche Entscheidung, auch in dem noch anhängigen Hauptsacheverfahren angestrebt.